1,5 Milliarden verkaufte Chips

22nd June 2018
Posted By : Victoria Chercasova
1,5 Milliarden verkaufte Chips

London, Vereinigtes Königreich, und München, Deutschland  – Die Infineon Technologies AG hat bis dato 1,5 Milliarden Sicherheitschips verkauft, die mit der preisgekrönten Sicherheitstechnologie Integrity Guard ausgestattet sind. Infineon bietet robuste und zukunftssichere Lösungen, um den Schutz von hoheitlichen Dokumenten wie Pässen und anderen ID-Karten zu ermöglichen. 

Die Technologie zeichnet sich durch eine ausgeklügelte Sicherheitsarchitektur aus: Neben einem vollständig verschlüsselten Datenpfad gehören dazu zwei CPU-Kerne, die sich gegenseitig kontrollieren. Selbst wenn es Angreifern gelingen sollte, Datensignale auszuspionieren, erhalten sie nur verschlüsselte und damit unverständliche Informationen. Integrity Guard wurde speziell für Anwendungen entwickelt, die hohe Anforderungen an die Datensicherheit stellen und eine besonders lange Lebensdauer besitzen.

„Mit Integrity Guard bieten wir unseren Kunden eine konkurrenzlose Sicherheitslösung für vernetzte Anwendungen. Dazu setzen wir eine der weltweit fortschrittlichsten Technologien überhaupt ein“, sagte Thomas Rosteck, Division President Chip Card & Security bei Infineon. „Wir sind stolz darauf, mit Integrity Guard einen neuen technologischen Maßstab für chipbasierte Sicherheit gesetzt zu haben.“

Von der Doppelhelix (DNA) inspirierte Sicherheitstechnologie

Das Konzept von Integrity Guard orientiert sich am Vorbild der menschlichen Zelle, genauer gesagt der Doppelhelix der DNA und ihrer Art, Informationen zu speichern und zu verarbeiten. Der innovative Ansatz setzt auf robuste, digitale Mechanismen: Diese versetzen die Controller in die Lage, vertrauliche Daten zu schützen und den Sicherheitsstatus zu überwachen. Integrity Guard kann dabei autonom auf Sicherheitsbedrohungen reagieren. Die selbstprüfende Technologie basiert auf zwei CPU-Einheiten, die sich kontinuierlich gegenseitig bei den Operationen kontrollieren. Das Ergebnis ist ein umfassender Integritätsschutz – eben „Integrity Guard“.

Beide CPUs verwenden erstmals vollständig hardwareverschlüsselte Algorithmen

Ein weiteres zentrales Element von Integrity Guard ist die umfassende Verschlüsselung des gesamten Datenpfads. Sie stellt sicher, dass Daten auf den Chips nicht im Klartext existieren. Darüber hinaus verwenden beide CPU-Einheiten vollständig hardwareverschlüsselte Algorithmen mit unterschiedlichen dynamischen Schlüsseln – nach wie vor ein Novum bei kommerziellen Sicherheitscontrollern. Möglich war das nur, weil Infineon bei der eigenen Entwicklung der CPUs die Verschlüsselungsfunktionen von Anfang an mit integriert hat. Das Unternehmen hat bereits mit der SLE 78-Produktfamilie neue Maßstäbe bei behördlichen ID-Projekten gesetzt. Aufbauend auf diesem Erfolg präsentiert Infineon nun die SLC 52G-Controller – wieder eine zukunftsweisende Sicherheitstechnologie. Gemeinsam mit der bestehenden SLE 78-Produktfamilie ist das SLC 52G-Portfolio gerüstet, um die behördlichen Anforderungen für die Identifizierungsanwendungen zu erfüllen – auch über das Jahr 2020 hinaus.

Ausgezeichnet für herausragende Innovation

Als herausragende technologische Innovation im Bereich der digitalen Sicherheit erhielt der Integrity Guard von Infineon den „Innovationspreis der Deutschen Wirtschaft“ und den „Sesames Award“. Auch das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) bestätigte das hohe Sicherheitsniveau der Chips, die auf der Integrity-Guard-Technologie basieren. Grundlage der Bewertung sind die „Common Criteria“ – ein weltweit anerkannter Standard zur strengen Prüfung und Bewertung der Sicherheitseigenschaften von IT-Produkten. In Verbindung mit Integrity Guard wurden bereits mehr als 20 Common-Criteria-EAL-6+-Zertifizierungen, Maintenance-Zertifizierungen oder Reassement für Sicherheitscontroller erzielt. Darüber hinaus erfüllt der Controller die Sicherheitsanforderungen für Zahlungskarten gemäß EMVCo*.

Infineon auf der SDW 2018

Infineon nimmt an der diesjährigen internationalen Messe für Sicherheitsdokumente SDW teil und wird am Stand J26 modernste Sicherheitstechnologien für zukunftssichere eGovernment-Dokumente präsentieren (London, Vereinigtes Königreich, 25. bis 27. Juni 2018).

Thomas Pöppelmann wird in seinem Beitrag „Post-quantum cryptography: Challenges and opportunities for ID documents“ neueste Erkenntnisse erörtern (27. Juni, 11:05 Uhr, Mountbatten, 6. Etage).





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