Conrad Connect öffnet seine IoT-Plattform für Geschäftskunden

10th September 2019
Posted By : Victoria Chercasova
Conrad Connect öffnet seine IoT-Plattform für Geschäftskunden

Auf Smart Home folgt Smart Company. Conrad Connect, ein Unternehmen der Conrad Electronic Gruppe und eine der führenden IoT-Projektplattformen für Privat- und Geschäftskunden, entwickelt seine Plattform weiter.

Nun profitieren auch Unternehmen von dem Ökosystem – bestehend aus 90 Marken und über 400.000 Nutzern – sowie von speziell für B2B-Partner entwickelte Services und Leistungen. Interessierte können die neuen Conrad Connect Business Solutions auf der diesjährigen Internationalen Funkausstellung IFA (06. - 11. September) in Halle 25, Stand 333, näher kennen lernen.

Partner für die Digitalisierung – die Conrad Connect Business Solutions

Durch die Digitalisierung und das Internet der Dinge verschiebt sich der Bedarf bei vielen Unternehmen sukzessive vom spezifischen Produkt zur Anwendung. Ob Maschinenhersteller, Einzel- oder Großhändler – Unternehmen müssen sich vom Hardwareverkäufer zum Lösungsanbieter entwickeln. Mit den Business Solutions können Partner ihre Geschäftsprozesse schnell und unkompliziert digitalisieren und eigene IoT-Projekte starten.

Insgesamt bauen die Conrad Connect Business Solutions derzeit auf drei Säulen auf – die Ecosystem Partnerships, Conrad Connect Professional, sowie Platform as a Service:

  1. Im Rahmen der Ecosystem Partnerships profitieren Partner durch das umfassende IoT-Ökosystem von Conrad Connect. Ecosystem-Partner erhalten nicht nur Zugriff auf ein weitreichendes Netzwerk an Anwendern und Unternehmen, sondern können ihr eigenes Produkt erweitern und völlig neue Zielgruppen ansprechen: Sobald Partner ihre Hardwarelösungen oder Apps auf der Plattform von Conrad Connect integrieren und betreiben, werden diese, soweit möglich, automatisch mit den anderen Geräten und Leistungen des Ökosystems kompatibel. Die Anwendungsmöglichkeiten des eigenen Produktes steigen rasant und über den Service-Marketplace erreichen die Unternehmen mit ihrer erweiterten Lösung hunderttausende potenzielle Nutzer.
  2. Mit Conrad Connect Professional können Unternehmen auf das weitreichende Angebot an Automatisierungsmöglichkeiten und IoT-Services auf der Plattform von Conrad Connect zurückgreifen oder schnell und simpel eigene IoT-Projekte anlegen. Die Möglichkeiten reichen von Ressourcen-Monitoring bis hin zu Sicherheits-

Applikationen wie intelligente Rauch- und Einbruchmelder. Geschäftspartner können ihre Prozesse so simpel und zügig digitalisieren.

  1. Mit dem Platform as a Service-Modell können Partner die Plattform von Conrad Connect als Plug-In per API-Schnittstelle mit dem eigenen Produkt verknüpfen. Auf diese Weise erweitern Unternehmen mit der Conrad Connect-Plattform ihre eigene Applikation und können ihren Nutzern das weitreichende Ökosystem an Leistungen und Services anbieten. Alternativ bietet Conrad Connect Partnern auch die Möglichkeit, die Plattform unter ihrer eigenen Marke anzubieten.

„Bis 2020 werden weltweit über 12 Milliarden IoT-Sensoren in Verwendung sein. Doch in einem sehr heterogenen IoT-Markt sehen sich potenzielle Anwender oft einem wirren Geflecht an verschiedenen Anbietern, Systemen und Netzwerkprotokollen gegenüber”, erklärt Andreas Bös, Vice President von Conrad Connect. „Gerade Mittelständler und Kleinunternehmen leiden unter dieser Situation, denn IoT-Lösungen müssen ihnen einen zeitnahen unternehmerischen Vorteil garantieren. Mit IoT-Plattformen lässt sich die Komplexität des Internet of Things für Unternehmen deutlich reduzieren und praktische Anwendungen lassen sich schnell implementieren. Auf der IFA bieten wir Partnern die Möglichkeit, die Potenziale durch konkrete IoT-Projekte mit Conrad Connect zu erkennen.”

Die Zukunft des Handels und des Einkaufens – Smart Ordering Services optimieren Unternehmensprozesse

Die Smart Ordering Services bieten neue Möglichkeiten für Geschäftskunden: Als Teil der Ecosystem Partnerships können Unternehmen mit den Smart Ordering Services neue, digitale sowie direkte Vertriebs- und Marketingkanäle eröffnen. Denn per Klick auf einen Smart-Button, per Sprachassistent oder anhand der Sensordaten eines IoT-Gerätes (Beispiel: Batterien bei Feuermeldern) können Kunden automatisch Verbrauchsmaterialien nachbestellen. Auf diese Weise erhöhen Unternehmen die Zahl der Touchpoints zu ihren Kunden.

Laut einer Bitkom-Studie ist die Digitalisierung mit 66 Prozent die größte Herausforderung für den Handel. Demnach sind derartige neue Bestellkanäle für Händler ein wichtiger Schritt hin zu innovativen, digitalen Geschäftsmodellen.

 





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